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Reformierte Kirchgemeinde, 3770 Zweisimmen |
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OeME
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Unsere OeME-Kommission besteht aus acht Mitgliedern unter der Leitung von
Günter Fassbender.
Das HEKS:
1946 wurde das HEKS gegründet.
Es ging hervor aus dem u.a. vom
Theologen Karl Barth und dem Flüchtlingspfarrer Paul Vogt ins Leben gerufenen
„Hilfswerk für die Bekennende Kirche in Deutschland“, die sich dem Ungeist des
Nationalsozialismus entgegenstellt und
war eine tatkräftige Antwort auf
das unermessliche Leid im Nachkriegs-Europa. Weltweite Konflikte, Kriege,
Hungersnöte oder Katastrophen haben seither die Geschichte vom HEKS
mitgeschrieben. Die Unterstützung von Flüchtlingen und sozial Benachteiligten in
der Schweiz sowie weltweite Entwicklungszusammenarbeit und Nothilfe haben im
Verlauf der vergangenen gut sechzig Jahre das Engagement in Europa ergänzt. Und
immer war es die Aufgabe des HEKS, Not zu lindern und den Ärmsten zur Seite zu
stehen. Seit seiner Gründung stellt das HEKS getreu seinem Leitbild Hoffnung
gegen Resignation und setzt christliche Nächstenliebe in Taten um. Eine der Grundlagen bei der Arbeit ist, dass sie bei dem Menschen in Not nicht nach seiner Religion oder Konfession fragt. Wohl unterstützt das HEKS als Hilfswerk der reformierten Kirchen auch finanziell schwach bemittelte reformierte Partnerkirchen, z.B. in Osteuropa, vermittelt Stipendien für Theologiestudenten oder gibt namhafte Beiträge an theologische Bibliotheken, die für die Ausbildung von Pfarren unerlässlich sind.
Wo das HEKS aktiv wird, hat vor allem damit zu tun,
wo es Partner hat. Das HEKS entsendet nicht selbst Nothelfer, Mediziner, Lehrer,
Brunnenbauer oder Agronomen. Sondern es unterstützt über ortsansässige und
etablierte Organisationen bestimmte Projekte, die es für förderungswürdig hält
und überwacht via Projektbetreuer die Verwendung der finanziellen Mittel.
Im Jahre 1995 besuchte ich
einige vom HEKS unterstützte Projekte auf den Philippinen, Provinz Mindanao.
Darunter war in der ehemaligen amerikanischen Militärbasis Olongapo eine
Auffangstation für Kinder und Jugendliche, die ein Opfer des internationalen
pädophilen Sextourismus geworden waren und hier betreut wurden. Oder ein im Bau
befindliches Minispital weit ab von anderen Siedlungen für die medizinische
Erstversorgung. Oder eine bäuerliche Selbsthilfeorganisation, die den Reisbauern
wieder das alte Wissen beibrachte, wie Reis ohne Pestizide und Insektizide gegen
Schädlinge geschützt werden kann. Oder eine Highschool, in der Jugendliche vom
HEKS ein Stipendium erhalten; da sie meist aus ländlichen Gebieten stammen, wird
ihnen in praktischen Lektionen beigebracht, wie sie daheim die Ernte in der
Landwirtschaft steigern können. Die Stipendiaten sind verpflichtet, zu Hause
eine Baumschule anzulegen und die Jungpflanzen in ihrem Dorf auszupflanzen. Jede
und jeder von ihnen pflanzt pro Jahr rund hundert Bäumchen. So geben sie der
Gemeinschaft etwas zurück von dem, was sie erhalten haben. Und tun etwas gegen
die Erosion des nährstoffreichen Bodens. |