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Blendmasswerklünette mit Rose im Chor |
Mittwoch - Konzerte im Februar in
der Kirche Zweisimmen
jeweils 19.30 Uhr, Eintritt frei,
empfohlene Kollekte Fr. 20.00
01.Februar
"Harfenklänge"
08.Februar
"ein Wienerabend"
15.Februar
"Pohadka" ein musikalisches Märchen
22.Februar
"Geigenzauber"
Weltgebetstag 2012
Freitag 2.März,
20.15 Uhr Feier Weltgebetstag in der kath. Kirche Zweisimmen.
Der Schwerpunkt des
Weltgebetstags 2012 ist der
südostasiatische Vielvölkerstaat
Malaysia. Die vor-
wiegend indigene Bevölkerung ist
christlich geprägt und
lebt in grosser Armut
Passionsandachten
Donnerstag 1.März
Freitags, 9., 16., 23., 30. März je 19:30 Uhr in
der Kirche Zweisimmen
Predigten auf CD
Hiermit möchten wir Sie auf ein
weiteres Angebot unserer Kirchgemeinde aufmerksam machen:
Zusätzlich zu den Lesepredigten, die bereits seit langen Jahren mit der Post
versandt werden, bieten wir ab Oktober auch ganze Gottesdienste aus der
Zweisimmer Kirche auf CD an. Stark sehbehinderte Gemeindeglieder sind auf uns
zugekommen, weil die Lesepredigten für sie nicht geeignet sind. Trotzdem möchten
sie aber den Kontakt zur Kirchgemeinde behalten.
Gerne haben wir dieses Anliegen aufgenommen und zeichnen nun mit einem digitalen
Aufnahmegerät einzelne Gottesdienste auf und stellen danach eine CD her. Diese
kann per Post verschickt werden. Zum Abspielen benötigen Sie lediglich einen
handelsüblichen CD-Spieler.
Sollten Sie an diesem Angebot interessiert sein, so melden
Sie sich doch bitte bei Idi Aellen, Pfarrer Fredi Müller oder Pfarrer Günter O.
Faßbender, den Ratsmitgliedern oder im Sekretariat
der Kirchgemeinde.
Kirchensingen
Markus Zahnd leitet eine
Singgruppe. Einmal im Monat werden (wie einst beim „Neuen Singen“)
unbekannte und bekannte Lieder, hauptsächlich aus dem Kirchengesangbuch,
gesungen. Alle, die einfach gerne singen, gerne auch Neues dazu lernen und dies
in Gemeinschaft zu tun schätzen, sind herzlich dazu eingeladen. Termin: jeweils
am 1.Montag des Monats,
20.00 Uhr im Beinhaus.
Gemeindeferienwoche Cuxhaven 2010 „Woche am Watt“

Georg Christoph
Lichtenberg, der grosse Dichter und Physiker aus dem 18. Jahrhundert, soll
Cuxhaven mit den folgenden Worten als geeigneten Platz für ein deutsches Seebad
empfohlen haben: „Jene Gegend hat Vorzüge, deren sich vielleicht wenige
Seeplätze in Europa rühmen können, namentlich die Lage zwischen zwei grossen
Strömen, der Elbe und der Weser, die Phänomene der Ebbe und der Flut, die dort
auffallender erscheinen als an wenigen Orten, das ununterbrochene Aus- und
Eingehen majestätischer Schiffe aller Nationen.“ Neununddreissig glückliche
Gemeindeglieder durften in der vorletzten Woche die genannten Vorzüge der Gegend
unter der bewährten Führung von Holger Finze geniessen. Wir logierten im
Vier-Sterne-Haus Aparthotel Kamp in Duhnen, einem traditionsreichen Badeort an
der Nordsee, der heute zur Stadt Cuxhaven gehört. Das Hotel bot jeden Service in
Vier-Sterne-Qualität: die Enge von Schiffskajüten, die Weite luxuriöser Suiten,
Fleisch, Fisch und Vegetarisches, ein Hallenbad mit Meereswogen, gross wie der
Forellensee. Direkt vor dem Hotel liegt der Deich und vor diesem die grosse
Attraktion der Nordsee: das Weltnaturerbe Wattenmeer.
Das Wattenmeer der Nordsee ist eine ca. 9000 Quadratkilometer grosse,
vierhundertfünfzig Kilometer lange und bis zu 40 Kilometer breite Landschaft,
die sich vor dem dänischen, deutschen und holländischen Festland hinzieht und
täglich zweimal von der Flut unter Wasser gesetzt wird. Gleich am ersten Tag
wanderten wir auf einem der mit Reisigruten markierten Wege vier Kilometer ins
Meer hinaus und genossen es, immer wieder bis zu den Knien im warmen Wasser zu
stehen. Das Wattwandern kann schnell sehr gefährlich werden: Wenn man die
markierten Wege verlässt und in einen der tiefen Priele gerät, durch welche das
Wasser mit starkem Zug aus dem Watt abfliesst. Oder wenn man sich nicht strikte
an die angegebenen Wattwanderzeiten hält und von der Flut überrascht wird.
Später fuhren wir mit Ross und Wagen über das Watt zur Insel Neuwerk.
Am Pfingstsonntag besuchten wir den Gottesdienst in der evangelisch
lutheranischen St. Petri-Kirche im Stadtteil Cuxhaven-Döse. Die Gemeinde St.
Petri entfaltet unter dem Organisten und Dirigenten Jürgen Sonnentheil ein
äusserst reiches Musikprogramm. Anlässlich des Pfingstgottesdienstes erklang die
Bach-Kantate „Jauchzet Gott in allen Landen“, dargebracht von der schönen
Sopranistin aus Norwegen und dem von Sonnentheil geleiteten Neu Eröffneten
Orchestre Cuxhaven.
Am Donnerstag schwangen wir uns auf die Räder und fuhren auf der North Sea Cycle
Route nach Otterndorf. Unterwegs besuchten wir den Bauerndom St. Nicolai in
Altenbruch, eine grosse, einfache Backsteinkirche mit einem überraschend
reichen, barocken Innenraum. Diese Pracht war im achtzehnten Jahrhundert von den
reichen Bauern der Gemeinde finanziert worden. Wer in der Kirche einen
Gottesdienst besuchen wollte, musste sich zuerst für teures Geld einen Platz
erwerben. Die verkauften Plätze wurden mit den Familienwappen der Käuferfamilien
geschmückt und standen künftig ausschliesslich diesen zur Verfügung. Die für die
Frauen im Kirchenschiff reservierten Plätze sollen besonders gefragt gewesen
sein, da die Männer ihre Frauen in der Kirche absetzten und selber zum
sonntäglichen Umtrunk gingen. Nach dieser Kulturpause in Altenbruch rasten wir
auf der genannten Cycle Route weiter in Richtung Osten. Wir glaubten, wir hätten
schon fast Skandinavien erreicht, als wir in Otterndorf die Bäckerei erstürmten.
Eines Abends ging ein Teil des Pflanzenschmucks vor dem Hotel, in Holzkübel
gesteckter, dürrer Schilf, in Flammen auf. Der Kellner kam mit einem Glas
Wasser, um den Brand zu löschen. Es brauchte die Männer vom Löschzug der
Feuerwehr Zweisimmen, um die grosse Katastrophe zu verhindern.
Am Samstag fuhren wir mit dem Bus nach Bremerhaven, dort bestiegen wir ein Boot
für eine Hafenrundfahrt. Einer der Teilnehmer, der die Abfahrt des Bootes
verpasst hatte, wunderte sich, dass ihm in der fremden Stadt achtunddreissig
Passagiere auf einem fremden Schiff zuwinkten. Bremerhaven galt einst als
„Vorort von New York“. Rund sieben Millionen Auswanderer gingen in Bremerhaven
an Bord, um in der Neuen Welt ein besseres Leben zu finden. Das Deutsche
Auswandererhaus bietet Einblick in das Schicksal vieler Auswanderer und bietet
die Möglichkeit, nach eigenen ausgewanderten Familienmitgliedern zu forschen.
Wieder zu Lande, besuchten wir das Klimahaus Bremerhaven. Man kann dort in zwei
Stunden entlang dem 8. Längengrad die Erde umwandern. Die Wanderung beginnt in
Bremerhaven und führt über die Schweiz, Sardinien, Niger, Kamerun, die
Antarktis, Samoa und Alaska wieder zurück nach Bremerhaven.
Wir danken Holger Finze von Herzen für die sorgfältige Zusammenstellung des
Reiseprogramms und die kenntnisreiche, witzige Reiseleitung. Schade, dass sich
Holger bei seiner beruflichen Neuorientierung nicht als Reiseleiter bei Kuoni
gemeldet hat. Neununddreissig Buchungen aus Zweisimmen jedes Jahr hätte er auf
sicher.

Bild H. Hodel, Text H. Gammeter.
Begegnung Kirchgemeinden
Zweisimmen und Oberrot
Seit etwa 30 Jahren besteht die grenzüberschreitende
Partnerschaft der politischen Gemeinden Zweisimmen und Oberrot in Schwaben,
an deren Anfang die Begegnung zweier Feuerwehren stand. Die beiden
reformierten resp. evangelischen Kirchgemeinden hatten bisher kaum Kontakt
miteinander. Nachdem im Sommer letzten Jahres die Einladung nach Oberrot an
den dortigen Kirchgemeinderat und Pfr. Balko erging und die Zweisimmer
Kirchgemeinde Besuch von einer Delegation erhielt, erfolgt am vergangenen
Wochenende der Gegenbesuch.
Neun Personen vom Kirchgemeinderat und Pfr. Finze wurden
nach achtstündiger Zugfahrt sehr herzlich empfangen. Die Gastgeber stellten
ein Programm zusammen, um ihre Kirchgemeinde vorzustellen. So wurde etwa in
der Kirche eine brandneue Orgel, mit allen digitalen Schikanen ausgerüstet
und von einem vermögenden Gemeindeglied gestiftet, vorgeführt; der
Kirchenchor - geleitet von einer aus Japan stammenden Dirigentin - sang zur
Freude der Gäste; eine dreistündige Wanderung folgte dem Jakobsweg und
zwischendurch musste immer wieder etwas aus der guten schwäbischen Küche
gegessen werden: Salzkuchen, Maultaschen und Berge von Kartoffelsalat.
Ein wichtiger Zweig der Jugendarbeit der Ev. Gemeinde in
Oberrot ist der "VCP", der Verein christlicher Pfadfinder. Dieser feierte am
vergangenen Wochenende sein zehnjähriges Bestehen, wozu ein riesiges
Pfadizelt aufgestellt worden war. Das Abendprogramm wurde von den
Jugendliochen selbst gestaltet mit vielen Sketschen, Anspielen,
selbstgeschriebenen Raps, etlicher Musik, und dazu gab es etliche
Festansprachen. Die Pfadfinder aus Oberrot waren im Sommer übrigens auch
Gäste in Zweisimmen; für zehn Tage hatten sie ihre Zelte hinter dem
Pfarrhaus auf der Pfrundmatte aufgestellt. Die Leiter meinten, dies sei "das
absolut schönste aller bisherigen Lager" gewesen, zeigten viele Bilder in
einer Powerpoint-Präsentation und bedankten sich nochmals für die
ausserordentliche Gastfreundschaft, die sie im Sommer spüren durften. Die
Feierlichkeiten schlossen am Sonntag mit einem "Gottesdienst für Gross und
Klein" im stark besetzten Zelt, wo dann auch die Grüsse der Kirchgemeinde
Zweisimmen offiziell überbracht werden konnten.
Als Gastgeschenk waren etliche Kilo Hobelkäse mit auf
die Reise gegangen. Dieser wurde nach dem Gottesdienst auf dem Festgelände
angeboten und erfreute sich starker Nachfrage. Von vielen Seiten wurde den
Gästen aufgetragen, Grüsse an einzelne Personen in Zweisimmen auszurichten.
Es war eine sehr herzliche Atmosphäre und es war deutlich zu spüren, wie man
sich freute, dass nun auch die beiden Kirchgemeinden sich über alle Grenzen
hinweg etwas näher gekommen sind. Ein Anfang, der seine Fortsetzung haben
wird.
Holger Finze-Michaelsen

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Känguru-Treff
Nähere
Informationen zu unseren Veranstaltungen finden Sie auch im Schaukasten beim
Haupteingang zur Kirche.
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